Unfall Versicherung: Vergleichen und Sparen

Die gesetzliche und die private Unfallversicherung

Jährlich werden in Deutschland laut Statistik ca.8 Millionen Menschen bei den unterschiedlichsten Unfällen verletzt. Im schlimmsten Fall kann dies Existenz bedrohende Folgen nach sich ziehen, wie z.B. eine dauerhafte Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit und damit verbundene erforderliche Umbauten, Hilfsmittel und/oder dem Verlust des Arbeitsplatzes.


Die gesetzliche Unfallversicherung:


Um den Folgen von Unfällen entgegen zu wirken, wurde vom Staat die gesetzliche Unfallversicherung eingeführt. Als Teil der Sozialversicherung soll sie primär die "Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers" erhalten bzw. wieder herstellen. Darunter fallen auch in der Ausbildung befindliche Personen, wie u.a. Schüler, Studenten und Auszubildende. Versichert sind Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und Wegeunfälle (zwischen Arbeit und Wohnort). Mögliche Leistungen sind die Kostenübernahme medizinischer Behandlungen und anteilige Lohnersatzleistungen.


Warum eine private Unfallversicherung?


  • Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur während der Arbeitszeit und auf dem Weg von und zur Arbeit. Kinder, Schüler und Studenten, genießen den Schutz ebenso nur während der Schulzeit bzw. dem Kindergartenaufenthalt. In der übrigen Zeit besteht kein Versicherungsschutz aus der gesetzlichen Unfallversicherung.
  • Damit deckt die gesetzliche Unfallversicherung das praktische Unfallrisiko in der Realität nur bedingt ab: Der überwiegende Anteil der Unfällen passiert im Haushalt oder in der Freizeit, wenn der Mensch durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht geschützt ist!
  • Im Falle einer Invalidität sind die gesetzlichen Leistungen bei Weitem nicht ausreichend – gerade, wenn es den (einzigen) Hauptverdiener in der Familie trifft. Anders herum müssen Eltern eventuell lebenslang Ihr verunglücktes Kind zeitlich und finanziell unterstützen.
  • Einige Personen werden zudem gar nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung erfasst und besitzen daher überhaupt keinen sinnvollen Unfallschutz. Hierzu zählen u.a. Hausfrauen, Rentner und Kleinkinder, sowie (nicht freiwillig gesetzliche versicherte) Selbständige und Freiberufler.

Mit einer Unfallversicherung lassen sich, wie z.B. auch durch eine private Haftpflichtversicherung, schon für einen sehr geringen Jahresbeitrag enorme finanzielle Belastungen absichern. Private Unfallversicherungen dienen dabei insbesondere der finanziellen Absicherung des Invaliditätsrisikos, durch eine vertraglich vereinbarte einmalige Kapitalzahlung. Inzwischen lassen sich jedoch auch umfangreiche zusätzliche Leistungen vereinbaren und auch langfristige (Zusatz-)Rentenzahlungen festlegen.


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